Retriever, what else
Du hast einen Labrador Retriever, Golden Retriever, Flat Coated Retriever, Nova Scotia Duck Tolling Retriever,
Curly Coated Retriever oder Chesapeake Bay Retriever?
Für Einsteiger genauso wie für erfahrene Retrieverhalter.
Egal ob dein Hund noch nie einen Dummy gesehen hat oder ihr bereits trainiert—ich begleite euch dort, wo ihr gerade steht.
Tanja Bischof
Über mich & warum Retrieverbesitzer zu mir kommen
Retriever gelten als einfach. Freundlich, unkompliziert, für jeden geeignet — so hört man es oft. Und ja, das stimmt. Wenn man versteht, wie sie ticken.
Ein Retriever, der nicht artgerecht gefordert wird, ist kein einfacher Hund.
Er ist distanzlos, zieht an der Leine, frisst alles, kann nicht ruhig bleiben — und sein Besitzer fragt sich, was er falsch macht.
Die Antwort ist meistens nicht Gehorsam. Es ist fehlende Auslastung, fehlende Struktur und ein Training, das nicht zur Rasse passt.
Genau da komme ich ins Spiel.
Ich lebe mit 5 Labrador Retrievern
Ich arbeite seit 2013 täglich mit Retrievern — mit meinen eigenen fünf Labradors aus der Arbeitslinie und mit vielen Kundenhunden.
Golden Retriever, Labrador, Flat Coated, Toller, Chesapeake Bay — jede dieser Rassen bringt eigene Stärken, eigene Herausforderungen und ein eigenes Temperament mit. Ein Toller tickt anders als ein Golden. Ein Labrador aus der Arbeitslinie braucht ein anderes Programm als ein Showlabrador. Wer das ignoriert, trainiert am Hund vorbei.
Individueller Ansatz
Mein Ansatz ist einfach: Ich schaue zuerst, welchen Hund du hast — und dann, was ihr beide wirklich braucht. Keine Einheitslösung. Kein Schema F.
Ich bilde im Dummytraining aus, von der ersten Übung bis zur anspruchsvollen Geländearbeit. Und ich begleite euch durch den Alltag — Leine, Rückruf, Impulskontrolle, entspanntes Verhalten überall dort, wo euer Leben stattfindet.
Tanja Bischof
Eine Liebeserklärung
2012 habe ich zum ersten Mal einen Retriever bei der Arbeit gesehen.
Nicht beim Spielen. Nicht beim Schmusen. Bei der Arbeit. Und in diesem Moment hat mich etwas erwischt, das bis heute nicht losgelassen hat.
Es war nicht die Schönheit des Hundes — obwohl die da ist. Es war die Art, wie er gearbeitet hat. Konzentriert, freudig, mit einem Blick auf seinen Menschen, der sagte: Ich bin bereit. Sag mir, wohin. Kein Druck, kein Zwang — einfach ein Hund, der das, wofür er geboren wurde, mit seinem ganzen Herzen tut.
Seitdem lebe ich mit Retrievern. Heute sind es fünf Labradors aus der Arbeitslinie — und ich lerne noch immer jeden Tag von ihnen.
Was mich an Retrievern so fasziniert? Diese Kombination, die es sonst kaum gibt: Ein Hund, der unglaublich viel Wille und Energie mitbringt — und gleichzeitig immer bei dir bleibt. Der arbeiten will, aber für dich. Der Instinkt hat, aber Kooperation liebt. Der dir ins Gesicht schaut, nicht weg.
Retriever werden oft unterschätzt. Ach, der ist doch einfach — sagt man. Und dann wundert man sich, warum er an der Leine zieht, auf jeden draufspringt oder zu Hause die Wände hochgeht. Ein Retriever ist so einfach wie ein Hochleistungssportler auf der Couch einfach ist. Das Potenzial will genutzt werden.
Aber wenn du ihn verstehst — wenn du weißt, wie er denkt, was er braucht, warum er so ist wie er ist — dann erlebst du etwas, das schwer in Worte zu fassen ist. Einen Hund, der nicht funktioniert, sondern mitdenkt. Der nicht gehorcht, sondern kooperiert. Der nicht neben dir herläuft, sondern mit dir arbeitet.
Golden Retriever, Labrador, Flat Coated, Toller, Chesapeake Bay — sie alle gehören zur selben Familie und sind doch so verschieden. Jeder eine eigene Persönlichkeit, jeder mit seinem eigenen Temperament, seinem eigenen Rhythmus. Das zu verstehen, das herauszufinden und dann gemeinsam zu entfalten — das ist es, was mich jeden Morgen aufstehen lässt.
Dein Retriever will mehr — gib ihm, was er wirklich braucht


